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Warum du das Handlettering falsch verstanden hast (und was nach dem Trend passiert)

Ist das Handlettering wirklich nicht mehr als eine typische Eintagsfliege? Nachdem der Trend bei wirklich jedem angekommen ist und die schönen Stifte teilweise schon wieder in der hintersten Ecken verstauben, steht die Frage im Raum: Was bleibt vom Kreativ-Boom zurück?

Ich möchte heute mit einigen Vorurteilen aufräumen und dir erläutern, warum das Handlettering eine viel wichtigere Bedeutung hat, als du auf den ersten Blick glaubst.

Zu wissen, was beim Handlettering tatsächlich alles passiert, wird dein Verständnis komplett verändern – bist du bereit? 🙂

Ein großes Problem: Aufgeben statt Dranbleiben

Zugegeben: Für viele war der Ausflug ins Handlettering relativ kurz. Super motiviert wurden Papiere und massig Stifte (vor allem Brushpens) gekauft. Doch schnell kam die Ernüchterung: Schreiben will gelernt sein!

Es sieht DEUTLICH einfacher aus, als es in Wirklichkeit ist. Vor allem bei Instagram. Tja, so ist das mit dem Handwerk. Wer erfolgreich sein will, muss viele Übungsstunden investieren!

An dieser Stelle haben leider viele Menschen das Handtuch geworden, ohne jemals die Freuden des Letterings gespürt zu haben.

Typisch für unsere moderne Gesellschaft: Wenn es nicht SOFORT klappt, wird aufgegeben! 🙄 Schade!

Darum ist das Handlettering mehr als nur ein bunter Trend

Okay und warum ist das Handlettering jetzt mehr als eine Mode-Erscheinung und die Fähigkeit, schlaue Sprüche auf Karton zu pinseln?

1. Der kognitive Vorteil

Wenn du schon ein bisschen gelettert hast, wirst du es wissen: Schreiben per Hand (vor allem in Schreibschrift) erfordert maximale Konzentration.

Das hat einen (guten) Grund. Händisches Schreiben sorgt für deutlich höhere Gehirn-Aktivitäten als beispielsweise das Tippen auf einer Tastatur. Besonders bei Kindern ist die Handschrift ein wichtiger Teil der Entwicklung.

Doch auch Erwachsene profitieren: Schreiben auf Papier gibt uns Zeit, Informationen zu filtern, zu verarbeiten und verbessert gleichzeitig die Erinnerungsleistung.

2. Entspannung und Achtsamkeit

Der kreative Anteil beim Handlettering hat einen besonders positiven Effekt: Der Fokus auf den Moment hilft dabei, alle Sorgen zu vergessen und den Geist zu beruhigen.

Nach etwas Übung wirst du in der Lage sein, beim Lettering alles um dich herum auszublenden und den Augenblick voller Frieden zu genießen. Ich erinnere mich an viele Werke, bei denen ich mit etwas Musik völlig im Moment versunken bin.

Welches Hobby kann das schon (in so kurzer Zeit)?

Achtsamkeit

3. Kurzweilige kreative Entfaltung

Zeit ist das passende Stichwort. Denn das Handlettering ist deshalb so beliebt geworden, weil es so herrlich kurzweilig ist.

Stifte und Papier sind in Sekundenschnelle platziert und schon kann es losgehen. Kaum Vorbereitung, kein langes Aufräumen im Nachgang. Herrlich einfach!

Kurzweiliges Lettering

Das wirst du besonders zu schätzen wissen, wenn du mal getöpfert hast, mit Öl-Farben malen möchtest oder Stoffe färbst…

4. Der Feinmotorik-Booster

Die ersten Striche mit dem Brushpen sind meist schrecklich zittrig. Ja, auch meine ersten Versuche sahen aus wie unkoordiniertes Gekritzel. 😅

Kein Wunder: Pinselstifte zu beherrschen erfordert einiges an Feinmotorik (und natürlich das richtige Wissen)!

Die passenden Muskeln müssen trainiert und die Hand-Augen-Koordination geschult werden. Das geht ausschließlich über kurze, regelmäßige Übungen.

Was mir, nach Jahren des Letterings, aufgefallen ist: Alle feinmotorischen Aktivitäten profitieren davon. Ein Booster für die Fingerfertigkeit!

Möchtest du das Handlettering effektiv und entspannt lernen? In meinen großen Online Kurs bringe ich DIR das „lettern“ bei und begleite dich vom ersten Strich bis zum finalen Foto. Es warten spannende Module und Lektionen auf dich.

5. Nicht nur schön, sondern auch nützlich

Auch das Offensichtliche möchte ich benennen! NATÜRLICH ist das Handlettering einfach ein unfassbar nützliches Hobby.

Easy-peasy gestaltest du Schilder, Karten, Poster und alles, was Typografie erfordert. Im Kalender oder deinem Bullet Journal schüttelst du schicke Schriften einfach aus dem Handgelenk.

Wo andere nur auf Fonts zurückgreifen können, bist du sogar in der Lage, Logos und Schriftzüge selbst zu entwickeln. Da hapert es sogar bei vielen Designern…

Und wie geht es jetzt weiter?

Genau so wie bisher!

Ich gebe zu, dass auch meine Euphorie, nach fast 7 Jahren Handlettering, etwas schwindet.

Aber eines ist bemerkenswert: Immer, wenn ich doch einen Schriftzug oder eine Komposition gestalte merke ich wieder, wie wertvoll dieses Hobby wirklich ist.

Daher können sich die Parameter ändern (Stifte, Papier, Techniken) aber im Kern bleibt das Handlettering ein absolut lohnendes Hobby (oder mehr).

Wen interessiert jetzt noch der Trend?

Danke für deine Aufmerksamkeit. Schreib mir doch gern einen Kommentar und den Artikel – ich freue mich auf deine Meinung. 🙏🏻

29 Gedanken zu „Warum du das Handlettering falsch verstanden hast (und was nach dem Trend passiert)“

  1. Hallo Timo,
    vielen Dank für Deine Gedanken und Anregungen. Nach drei Jahren nun mit dem Handlettering und Deinen Kursen habe ich immer Schnittpunkte zur Kartengestaltung. Mein Ansinnen damals war, eine bessere Handschrift für die Beschriftung meiner Aquarellbilder zu bekommen und darüber ans Kartengestalten gekommen. Eines kam zum anderen und macht, wenn Zeit ist, immer wieder Spaß und bringt mich in den hektischen Zeiten wieder auf Kurs und zur Ruhe. Da das Wetter dieses Jahr doch recht bescheiden ist, sind die Outdoor Aktivitäten nicht so stark und mein Hobby hat mehr Zeit.
    Viele Grüße
    Priska

    Antworten
  2. Lieber Timo,

    vielen Dank für deinen Artikel.

    Schöne Schriften faszinieren mich, seit ich vor über 60 Jahren das Schreiben – damals mit Griffel auf einer Schiefertafel – gelernt habe. Später habe ich im Schönschreibunterricht Sütterlin gelernt, eine sehr schöne Schrift.

    Ich gestalte gerne Karten, Kalender, Zettel und anderes, daher sind alle meine Stifte griffbereit auf meinem Arbeitstisch. Inspiration suche ich im Internet, habe aber meinen eigenen Stil. Als meine Enkelin vor einiger Zeit erwähnte, dass sie gerne so schön schreiben würde wie ich, habe ich ihr zum Geburtstag ein Buch über Lettering mit verschiedenen Schriften für Anfänger geschenkt. Sie war so begeistert, dass sie sich in ihr Zimmer gesetzt hat und stapelweise Schilder und Kärtchen geschrieben hat.

    Für mich ist Lettering kein Trend, sondern gehört zu meinem kreativen Alltag. Allerdings habe ich viel zu viele Stifte.

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  3. Mir geht es wie einigen anderen hier: ich übe zu wenig! Mit den Ergebnissen bin ich mal mehr und mal weniger zufrieden, weiß aber, dass es an der mangelnden Übung liegt. Seit ca. 1,5 Jahren mache ich nur noch Grußkarten. HL mit Aquarell kombiniert gefällt mir sehr gut. Meine Stiftesammlung wird derzeit auch nicht mehr erweitert. Du sagst es, es sind viel zu viele! Die mit schlechter Qualität werden fürs Malen verwendet, die richtig guten zum Lettern. Damit reduziert sich der Bestand langsam.
    Ich bin ja gerne kreativ und probiere auch Neues aus. Und daher bin ich zumindest vorübergehend mit einem anderes kreativen Hobby voll ausgelastet. Die Freizeit ist leider (noch) begrenzt.
    Aber ich bin sicher, es kommen auch wieder andere Zeiten. Ich stöbere nach wie vor gerne in deinen kreativen Arbeiten und im Web und lasse mich davon inspirieren.
    Trends kommen und gehen, in der Mode, im Sport, bei kreativen Arbeiten usw. Aber vor allem KOMMEN sie immer wieder, wenn auch manchmal in etwas abgewandelter Form. Eine Pause tut manchmal auch gut um neue kreative Ideen zu entwickeln.

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  4. Hallo,
    genau so ist es. Man kann es nicht besser zusammenfassen. Ich schätze deine strukturierten Kurse, und sämtlichen Output mit dem du gleichgesinnte regelmäßig und unermüdlich versorgst und habe dadurch schon viel gelernt.
    Herzlichen Dank!

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  5. ich nutze Lettering inzwischen mehr und mehr als Entspannung und Fokus-Technik bei der Arbeit. Fast täglich lettere ich 10 Min. oder mehr, wenn ich meine Gedanken sammeln muss, weil zu viele verschiedene Aufgaben auf einmal erledigt werden wollen. Oder einfach nur, um mal für ein paar Minuten abzuschalten. Der Block steht immer auf meinem Schreibtisch und die Brushpens liegen in einer Schreibtischschublade. Meistens lettere ich irgendwelche Wörter, die mir durch den Kopf gehen oder übe irgendwelche Buchstaben. Nix Weltbewegendes oder Kreatives, aber mich entspannt das.
    LG, Sabine

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  6. Mit Corona kam die Suche nach einem neuen Hobby und so kam ich zum HL. Der Spaß, das Abschalten und sich nur auf eine Sache zu konzentrieren haben mich überzeugt und ich wollte mehr darüber lernen. Deine Kurse und Motivvorlagen waren super dafür. Und HL in Verbindung mit Aquarell ist für mich perfekt. Meine Senioren freuen sich über die schönen Karten und die Familie über den jährlichen individuellen Kalender. Und der Unterschied vom Start zu heute ist enorm auch wenn ich mal fast ein halbes Jahr die Stifte liegen lasse. Nach einer Pause ist der Reiz etwas zu gestalten zu groß und ich habe die Stifte wieder in der Hand.

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  7. Hallo Timo,
    ich übe zu wenig!! Das ist mein Outing!! Hier kommt noch eins: ich bin gar nicht kreativ und kann auch gar nicht gut malen oder zeichnen!! Ich kann abpausen und ausmalen, das ist aber auch nicht so exakt, weil ich mir dann auch nicht die richtige Zeit dazu nehme. Andere sagen etwas anderes über mich, aber die sehen die kleinen übermalten Linien oder verwischte Punkte einfach nicht. Gottseidank freuen sie sich über meine „Werke“ (Geburtstags- oder Weihnachtskarten). Und das lässt mich immer (mal wieder) dran bleiben. Vielleicht bin ich auch die“Biene“, die von (Lektions-) Blume zu Blume hin- und herhüpft und nur ein paar Kleinigkeiten aufschnappt.
    Ich habe alle Deine Lektionen gekauft und überall hineingeschnuppert, Stifte, Papier, Ipad angeschafft und bleibe dennoch weit zurück. Meine ganze Hoffnung liegt darauf, dass ich bald in Rente gehe und mir dann endlich auch tagsüber bei einer Tasse Kaffe und Musik alles, aber auch restlos alles von Deinen hervorragenden Übungen gönne und sie dann mit viel Fleiß umsetze.
    Da freue ich mich schon drauf, glaub mir.
    Zur Zeit bin ich dabei, das BuJo zu erkunden, weil ich das noch für das letzte Arbeitsjahr heranziehen möchte. Und siehe da, mit Übung klappt es!!
    Ich gebe nicht auf!! Viele liebe Grüße an Dich und bitte weiter so mit Deinen Lektionen und Deiner so überaus anschaulichen und netten Art, uns alles beizubringen. Wie gesagt, Du bist einer meiner besten Lehrer!

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    • Vielen, vielen Dank für die Blumen, Anne! Ich wünsche dir, dass du dir zukünftig genau die Zeit nehmen kannst, die du brauchst. 🙂
      Die vermeintlichen Fehler, die man beim Gestalten macht, sieht man ganz oft nur selbst. Die Betrachter bemerken es häufig gar nicht. Das muss man sich auch öfter mal ins Gedächtnis rufen, wenn der innere Kritiker wieder am meckern ist…

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  8. Hoi zäme
    ich kann nicht mehr ohne sein! Die unzähligen Stunden, die ich mit HL verbringe und die Freude, die ich damit verbreite, lassen mich weiter üben. Und ja, das muss sein! Inspiration und damit Weiterentwicklung motivieren mich. Ich versuche, mich nicht mit anderen zu vergleichen sondern nur mit mir selber, dann sehe ich den Fortschrittt oder besser: die Veränderung. Und: Timoseidank habe ich auch von seinen tollen Kursen provitiert. Herzens Dank. Dranbleiben und üben:)
    Pia aus der Schweiz

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  9. Hallo!
    Ich bin begeistert am schreiben üben! Ich verbinde es am liebsten mit Aquarell.
    Karten basteln oder Kalender, sowie Fotobücher und diverses. Für mich ist Handlettering und Kalligrafie…..Meditation!
    Ich freue mich immer über tips und tricks!
    Alles liebe und schöne grüße Cäcilia

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  10. Hallo Timo,

    ich finde es spannend, was du in diesem Blog-Artikel schreibst, frage mich dabei aber, woran du es festmachst, dass der Handlettering-Boom („Kreativ-Boom“) vorbei sein soll.

    Sicherlich werden die Corona-Beschränkungen bei vielen dazu geführt haben, sich ein neues Hobby gesucht zu haben, was eben gut zu Hause im stillen Kämmerlein auszuführen ist. Und bestimmt werden einige davon seit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen die Stifte verstauben und links liegen lassen.

    Bei mir zumindest ist es aber so, dass ich seit einem Dreivierteljahr froh bin, dem ganzen Digitalisierungswahn, dem ich in meiner Arbeit in der Schule auch nicht ausweichen kann, etwas „Handfestes“ gegenüberstellen zu können. Und ich habe schon auch den Eindruck, dass das vielen anderen auch so geht (ein Kollege hat inzwischen auch seinen Sohn(!) für das HL begeistert). Deswegen würde es mich wirklich ganz ehrlich interessieren, woran du ein zurückgehendes Interesse festmachen kannst. Du hast da sicherlich ganz andere Ein- und Überblicke.

    Oder gibt es einfach nur jahreszeitliche Schwankungen und im Sommer sind die Leute eben weniger mit dem Stift am Schreibtisch zugange?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn du dazu ein bisschen was schreiben könntest.

    Viele Grüße, Meinhard

    Antworten
    • Hallo Meinhard, das kann ich total verstehen. Ich liebe Technik und Digitalisierung, gleichermaßen aber auch die analoge Beschäftigung. 🙂
      Meine Behauptung kann man an diversen Statistiken nachvollziehen und auch am Kreativ-Markt ganz gut beobachten (wenn man sich täglich damit auseinandersetzt).

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  11. Handlettering und Aquarell, diese beiden Lieben, die so wunderbar zusammenpassen, habe ich im Herbst entdeckt. Bis zum Frühjahr habe ich regelmäßig, viel und gern geübt. Und dann begann die Gartensaison. Auch eine Leidenschaft von mir. Der Garten duldet keinen Aufschub, wenn man eine gute Ernte einfahren möchte. Ich muss mich wohl damit abfinden: Zeit für meine beiden neuen Lieben habe ich wohl hauptsächlich in der dunklen und kalten Jahreszeit …und an verregneten Tagen 🙂

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  12. Hallo!
    Klassische Kalligrafie ist schon seit 30 Jahren mein Hobby. Handlettering seit ein paar Jahren. Ich liebe Buchstaben, Wörter und Karten zu schreiben. Ich liebe Papier, Stifte und Tinte. Schreiben ist für mich Tiefenentspannung und Meditation. Durch Timo hab ich auch ganz viel dazu gelernt. Er ist wirklich der Handlettering-König! Mittlerweile lettere ich auch mal gern mit Procreate und dem iPad.
    Aber in letzter Zeit komme ich leider immer weniger zum Lettern.
    Das ist schade. Aber Lettern ist mein Leben und ich bleib dabei.
    Bleibt auch ihr kreativ dabei und gebt nicht auf! Übung macht den Meister. Es ist eines der schönsten kreativen Hobbys und die Schrift darf nicht aussterben!

    Gruß Sabine

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  13. Ob sich jemals meine Motivation am Handlettering verringert, weiß ich nicht. Im Augenblick kann ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen, denn immer wenn ich die vielen tollen Werke auf Pinterest sehe oder an einem meiner Kurse weiter arbeite, bekomme ich Herzklopfen vor Aufregung und ich kann es kaum abwarten bis ich endlich alles ausprobieren kann.
    Seit der Grundschule bin ich verrückt nach jeder Art von Stiften und habe auch viel zu viele davon 🤭. Besonders fasziniert hat mich immer schon sehr die Kalligraphie und irgendwann will ich das auch beherrschen.
    Ich bin jetzt erst im dritten Jahr, seit ich meine ersten Schritte mit dem Brushpen gemacht habe. Ich bin stolz darauf was ich bisher (dank Timo und Debby🥰) gelernt habe und bin nach wie vor mit voller Begeisterung dabei.🤩

    Ich sehe auch wie sehr mich das Handlettering auffängt, selbst wenn wenig Zeit ist oder ich schlecht gelaunt bin. Es beruhigt mich im Stress, macht mich glücklich, wenn ich anderen damit eine Freude machen kann und tut einfach nur gut
    Handlettering ist Wellness für meine Seele. 💞

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  14. Ich verbinde HL gern mit Aquarell und gestalte alle Karten, die ich brauche selbst. Das ist mir eine liebe Gewohnheit geworden. Wenn es mal mehr Text sein muss, ist mir dein Generator eine große Hilfe und er spart enorm Zeit.

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  15. Hallo zusammen.

    Das klassische HL fällt auch nach Jahren schwer… ich übe einfach zu wenig. Aber ich liebe das faux calligraphy kombiniert mit Aquarell. Da kann ich abtauchen und die Zeit vergeht wie im Flug. Mir hat das Lettern und malen dabei geholfen etwas meinen Focus zurück zu gewinnen. Leider schlage ich mich seit 2 Jahren mit LONG COVID herum. Unter anderem ist bei mir auch kognitiv einiges im Argen und länger auf etwas konzentriert kostet unendlich viel Kraft. Aber beim Karten-gestalten geht es und am Ende liegt etwas vor mir, auf das ich (meistens) stolz bin.
    Also ich genieße es immer wieder.
    Danke für unendlich viele Anregungen, ob im Newsletter oder im vergangenen LOF.
    Lieben Gruß Anja

    Antworten
  16. ich habe das (hand)lettering im herbst 23 aus 2 gründen begonnen: zum einen wollte ich meine handschrift verbessern (über die jahre und das tippen auf tastatur/smartphonedisplay hab ich eine regelrechte „sauklaue“ entwickelt), zum anderen wollte ich 2 taube finger der rechten hand wieder mobilisieren.
    mittlerweile habe ich einige brushlettering, flourishing – und copperplate -kurse virtuell gemeistert und weiß es sehr zu schätzen, dass ich mit diesem neuen hobby nicht nur „ohne großen aufwand“ ein stück entspannung in meinen alltag integrieren kann, sondern genieße es, mein journal mit schönen / chicen / stylischen schriften zu füllen.
    …und ein wunderbarer nebeneffekt hat sich auch eingestellt: die beiden finger sind wesentlich agiler🤩

    Antworten
  17. Da ich eigentlich keine ruhige Person bin, ist HL für mich absolut das Beste. Es ist beruhigend, macht unglaublich Spass. Mein Schreibplatz ist immer eingerichtet, also stets bereit.Seit ich nicht mehr Schule gebe, habe ich Zeit und Musse immer dran zu bleiben. Ich gestalte unzählige Karten für viele Anlässe. Ich habe * Brieffreundinnen, von 4 bis 85 Jahren. Oft lade ich Gspänli zum gemeinsamen HL ein.
    Mehrmals habe ich mit Klassen HL ausprobiert ..🤩Ein riesengrosses Dankeschön für die unzähligen Imputs, die ich von dir und deinen Ideen bekomme.🍀

    Antworten
  18. Hallo Timo.
    Ja. Ich bin auch eine von denen die aufgegeben hat.
    Aber nicht das kreativ sein.
    Ich habe mich dem aquarell malen und Scrabbooking zugewandt. So wie du mit wenigen Pinselstrichen einen tollen Hintergrund für einen schönen Text schaffst, kombiniere ich malen, mit schneiden, falten, stempeln.
    Ich finde deine Ideen toll und sehr inspirierend.
    Mir gefällt besonders, dass die Werke zwar sehr dekorativ, aber nicht überladen sind.
    Also nur weiter so.
    Und ja. Das meditative bei all diese Tätigkeiten ist ein wichtiger Teil davon.
    Plötzlich ist es 2 Uhr morgens. Aber als Pensionierte kann ich mir das leisten.
    Viel Spass auf Deinem weiteren künstlerischen Weg.
    Wer weiß wo er Dich noch hinführt.
    Freundliche Grüsse.
    Doris

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  19. Lieber Timo. Die Überschrift ist etwas verwirrend und etwas provokant 😉 egal! Der Blogbeitrag ist wirklich toll! Es macht einem (wieder) bewusst, dass Handlettering nicht einfach nur Handlettering ist, sondern mit uns selbst auch sehr viel macht… Kreativität, Feinmotorik, Glücksgefühle, Zeit für sich und, und, und. Ich LIEBE deine Arbeiten!

    Danke und nochmals danke für diesen Beitrag 🤩

    Antworten
  20. Ich mag die selbstgestalteten Karten sehr. Meine Ideen hole ich mir oft im www. Auch benutze ich oft(leider zu oft) deinen Generator, anstatt meine eigene Schrift zu kreieren. Aber meine Karten, wenn auch nicht gerade professionell sind gern gesehene Briefpost oder Beilagen. Deine Kurse haben mir schon viel geholfen und ich benutze sie gerne um wieder einiges Aufzufrischen. Und ja, auch ich habe viiiiiel zu viele Stifte.🤭🤣
    Danke.
    liebe Grüsse ausder Schweiz

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