Handlettering im Bullet Journal

Das Bullet Journal ist prädestiniert für den Einsatz ästhetischer Schriften! Mit steigender Beliebtheit des Bullet Journalings ist somit auch das Handlettering immer wieder von Interesse (was mich übrigens sehr freut).

In diesem Artikel zeige ich dir einige Beispiele, wie ich in meinem Bullet Journal lettere und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, um dein BuJo nicht zu zerstören.

Überschriften, Deckblätter, Tracker

Logischerweise ist nicht jedes Fleckchen in deinem BuJo für perfekte Letterings geeignet.

Vor allem für deine täglichen Notizen (Daily Logs) solltest du eine Schrift nutzen, die dir einfach und schnell von der Hand geht.

Denke daran: Dein Bullet Journal ist ein Werkzeug. Daher soll es dich nicht aufhalten, wenn du neue Notizen festhältst oder alte verschiebst.

Daily Log mit einfacher Schrift

Natürlich ist es gleichzeitig auch ein Ort der kreativen Entfaltung. Deine Hand- und Brushlettering Fähigkeiten kannst du somit auch super einbringen. Ich empfehle dafür Überschriften, Deckblätter (zum Beispiel für die jeweiligen Monate) und deine persönlichen Tracker.

Bullet Journal Mood Tracker

So kannst du selbst entscheiden, wie viel Aufwand du in das jeweilige Handlettering steckst, ohne dass es dich aufhält.

Mein Februar Deckblatt ist sogar zu einer richtigen Zeichnung ausgeartet. Das hat wirklich Spaß gemacht! Parallel konnte ich aber trotzdem meine Logs weiter nutzen.

Februar Deckblatt mit Handlettering und Zeichnung

Welche Stifte sind geeignet?

Die Wahl der Stifte ist wie immer Geschmackssache. Allerdings gibt es einige Grundsätze, auf die du in deinem Bullet Journal achten musst!

Durch das (in der Regel) kleine Format und die beidseitige Beschriftung ergeben sich zum Beispiel meine folgenden Empfehlungen:

  • Kleine Brushpens eignen sich für die Formate rund um DIN A5 besonders gut. So bleibt auch Platz für längere Wörter.
  • Nutze nur Stifte auf Wasserbasis! Alkoholbasierte Farbe blutet sofort durch und mindestens die Rückseite wird unbrauchbar.
  • Möchtest du Wörter farblich markieren, muss die Schrift wasserfest sein. Ich nutze für diese Fälle wasserfeste Fine- oder Pigmentliner. Andernfalls verwischst du dein schönes Lettering.

Das sind die drei wichtigsten Faktoren, die ich dir auf jeden Fall mitgeben möchte.

Deckblatt März mit kleinem Brushpen

Auch größere Brushpens lassen sich schön einsetzen, wenn die Wörter nicht zu lang werden.

Außerdem sollte der Farbauftrag nicht zu stark sein, da die Farbe sonst eher durchblutet. Im Zweifel musst du die Farbe zwischendurch trocknen lassen.

Großer Brushpen im BuJo

Passende Brushpens sind zum Beispiel Tombow Dual Brush Pens, Edding Brush Pens oder Stabilo Pen 68 Brush Pens.

Testen und skizzieren

Zum Abschluss habe ich noch zwei kleine Tipps für dich, die mir in der Vergangenheit geholfen haben.

Tipp 1: Wenn du neue Stifte testest, probiere sie am besten auf einer der letzten Seiten aus. Alternativ kannst du auch ein zweites „Test-BuJo“ nutzen, in dem du rumprobierst. So weißt du immer vorher, wie sich die Farbe verhält und ob sie eventuell durchdrückt.

Tipp 2: Auch im Bullet Journal kannst du natürlich mit Bleistift Skizzen und Vorzeichnungen arbeiten. So vermeidest du Fehler, über die du dich später eventuell ärgerst. Besonders fehlende Buchstaben oder schlecht platzierte Wörter können sehr ärgerlich sein.

Vorzeichnung im Bullet Journal

Achte bei aller Detailverliebtheit aber auch darauf, dass du dich selbst nicht zu sehr stresst, um ein perfektes Bullet Journal zu kreieren.

Ein BuJo lebt und verändert sich! Dazu gehören auch Fehler oder misslungene Zeichnungen. Im absoluten Notfall lässt sich so eine Buchseite aber auch heraus schneiden …

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem BuJo und hoffe, meine Tipps haben dir geholfen. Wenn du noch weitere Tricks kennst, freue ich mich über einen Kommentar! So erfahren auch andere Leser von deinen besten Tipps.

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